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Der Name und das benannte - Die Heiligen Eigenschaften Gottes
[9783906005089]
Der Name und das benannte - Die Heiligen Eigenschaften Gottes

Der Name und das benannte - Die Heiligen Eigenschaften Gottes

Tosun Bayrak al-Jerrahi al-Halveti, Shaykh - HC - 237 S. - Edition Shershir 2012 - sofort lieferbar - 28,90 €

Seit der Erstauflage im Jahre 1985, damals noch unter dem missverständlichen Titel «The Most Beautiful Names», ist das Buch von Tosun Bayrak so etwas wie ein Klassiker in Sufikreisen geworden und es ist sehr verdienstvoll, dass in der Edition Shershir nun endlich eine deutsche Übersetzung (mit den schönen Kalligrafien des Originals) erschienen ist. Der Autor präsentiert hier eine sehr persönliche, wenngleich von diversen klassischen Sufilehrern beeinflusste, Darstellung aller 99 Gottesnamen, wobei er sich einer packenden Sprache bedient, die den Leser unmittelbar anspringt und nachdrücklich an seine je eigene Verantwortung als menschliches Wesen erinnert. Der (vollkommene) Mensch ist «in Wahrheit das Antlitz Gottes, das Seiner Schöpfung zugewandt ist, die Göttliche Form», wie es William C. Chittick in seiner vorzüglichen, von Ibn Arabi inspirierten Einleitung formuliert. Es geht hier also nicht um eine theologische Metaphysik, sondern darum, den Weg zur menschlichen Vollkommenheit aufzuzeigen. Die Meditationen über die Schöpfung als Spiegelbild Göttlicher Eigenschaften, münden folgerichtig in ganz praktische Anweisungen zu menschenwürdigem Handeln, bis hin zu praktisch-magischen Ritualen, die das sogenannte dhikr, das «Erinnern» der Heiligen Eigenschaften Gottes, verwenden, um etwa Eheprobleme zu lösen oder verlorene Wertgegenstände wiederzufinden. Für jemanden, der die Kraft des dhikr nicht aus eigener Erfahrung kennt, mag das unwahrscheinlich klingen. Insoweit wendet sich das Buch von Bayrak an bereits «Eingeweihte».

Der Übersetzer hat ein eigenes Vorwort und diverse Fußnoten beigesteuert, die gleichsam exoterische Ergänzungen zu den mehr verinnerlichten Meditationen darstellen. Der Leser erfährt z.B., dass die überkommene Form des dhikr (als wiederholte Anrufung der Gottesnamen im Rahmen der arabischen Sprache) keineswegs essenziell ist, sondern auf historische, linguistische und numerologische Bedingungen zurückgeht (ebenso wie die ominöse Zahl 99). Die Besinnung auf die Immanenz Gottes in der Schöpfung (und im geschaffenen Menschen) ist mit geeigneten Ritualen ja in jeder Religionsgemeinschaft und in jeder Sprache möglich. So mag der Leser den Horizont von Bayraks Text, der oft wie ein Katechismus für fromme Muslime anmutet, über den orthodoxen Rahmen hinaus ausdehnen und gelegentlich sogar Parallelen zur christlichen Mystik und zur abendländischen Geistestradition erkennen.

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