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Die Geschichte der Abteilung Kairo des DAI im Spannungsfeld deutscher politischer Interessen
[9783867573887]
Die Geschichte der Abteilung Kairo des DAI im Spannungsfeld deutscher politischer Interessen
EAN:  
Autor: NN, VN
Übersetzer: NN, VN
Einband: HC Pb.
Seitenzahl: Seiten
Abbildungen: -
Verlag:  
Erschienen: XXXX
Gewicht: XXX g
Lieferung in: 2-4 Tagen
Preis: 0,00 €

Die Geschichte der Abteilung Kairo des DAI im Spannungsfeld deutscher politischer Interessen

Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts im 20. Jahrhundert / Band 1, 1881 – 1929

Die Untersuchung zeichnet die Entwicklung der deutschen ägyptologischen Vertretung in Ägypten von 1881 bis 1929 nach, die 1906/1907 mit dem “Kaiserlich Deutschen Institut für ägyptische Altertumskunde in Kairo” institutionalisiert wurde. Die akademischen Verhältnisse, komplexen politischen Rahmenbedingungen und personellen Verflechtungen geben einen Einblick in die Gründerzeit des Fachs. Motivation für das deutsche Engagement war monarchische Repräsentation, nicht Außenpolitik. Nach Anfangserfolgen wie der Lepsius-Expedition, der Errichtung des Berliner Lehrstuhls und der Sammlung im Neuen Museum erlosch das Interesse der deutschen Regierung an Ägyptologie. Der zurückhaltende deutsche Auftritt im seit 1882 von Großbritannien beherrschten Ägypten entsprach der Überzeugung, die überlegenere Forschungsmethode zu vertreten, die Weltgeltung durch Schreibtischarbeit versprach. Nach dem 1. Weltkrieg unterblieb die drohende Auflösung des Instituts im seit 1922 unabhängigen Ägypten, da Bibliothek und Fotothek Deutschlands Ansehen im Ausland heben sollten. Nach Querelen mit maßgeblichen Berliner Instanzen wurde das Institut 1929 abgewickelt.This study deals with the development of German Egyptological research in Egypt from 1881 to 1929 which became institutionalised in 1906/1907 in shape of the “Imperial German Institute of Old-Egyptian Research at Cairo”. The academic conditions, complex political frame conditions, and interdependence of people provide insights into the start-up period of the subject of Egyptology. The motivation for the German commitment was monarchic representation, not foreign politics. After initial successes such as the Lepsius Expedition, the establishment of a professorship and the collection of the New Museum in Berlin, the German government lost interest in Egyptology. Modest German presence in Egypt, which had been subjected to British rule in 1882, complied with the conviction that Germany represented the superior research method promising international recognition by desk work. After the First World War the imminent closure of the institute in Egypt, that had become independent in 1922, was averted since the library and photo collection were supposed to raise Germany’s prestige in the world. Due to quarrels with influential authorities in Berlin the institute was liquidated in 1929.

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